Content schreiben und gleichzeitig geniales SEO betreiben…
Posted on 14 December 2007 by Jörg
Wie man guten Content schreibt und gleichzeitig geniales SEO betreibt
ganz ohne technischen Aufwand (Bericht von Probloggerworld.de)
Oftmals sind es die kleinen Dinge im Blog-Leben, die für große Veränderungen sorgen. Für das Schreiben von Blog-Inhalten, dem Blog-Content, gilt nämliches Prinzip. Guter Content braucht aber auch Suchmaschinen, die den Content auch ihrerseits als guten einstufen. Gemeint ist damit die SEO-Optimierung.
Was zumeist als Gegensatz besehen wird, guter Content auf der einen und SEO-Optimierung auf der anderen Seite, ist genaugenommen keiner. Und wer nachfolgende einfache Regel befolgt, braucht sich um die SEO-Optimierung seines guten Contents �berhaupt keine Sorgen zu machen. Diese erfolgt n�mlich nahezu automatisch.
Content wird SEOmisiert � oder: SEO wird contentisiert
Wo W�rter verwendet werden, kommt es auf jedes an. Das gilt sowohl f�r das Lesen als auch Erstellen von Texten, ganz gleich, ob sie im eigenen Blog eingespeist werden, oder als Email abgesandt werden.
Suchmaschinen haben den Hang, wiederkehrend gebrauchten Begriffen in einem Text den Vorzug vor anderen, weniger h�ufig benutzten einzur�umen. Vornehmlich handelt es sich bei diesen W�rtern um Hauptw�rter. Ausgeblendet werden n�mlich von den Suchmaschinen nahezu vollst�ndig die sogenannten bestimmten Artikel wie der, die, das aber auch die Personalpronomen er, sie, es usf.
Ein Beispiel mit 3 Keywords
Beispiele dieser Haupt- und Stichw�rter bildeten in den vergangenen Wochen etwa der Eigenname und Begriffe YouPorn, Nazan Eckes und Bundestrojaner. In der Sprache der SEO-Optimierer kann man diese Begriffe, n�mlich YouPorn, Nazan Eckes und Bundestrojaner, auch als Schl�sselbegriffe bezeichnen, oder englisch Keywords.
Jeder dieser Begriffe wurde nicht beil�ufig in die entsprechenden Artikel eingewoben, sondern war Gegenstand einer Auseinandersetzung mit dem jeweiligen Begriff. Beim Stichwort Bundestrojaner berichtete ich �ber eine h��liche Spam-Email-Masche, in dessen Verlauf der Begriff h�ufiger gebraucht wurde, was in der Natur der Sache liegt. Selbiges gilt f�r YouPorn und Nazan Eckes.
Was SEO-Profis machen, wir aber nicht ben�tigen
Profi-SEO-Optimierer nutzen Analyse-Programme um die Keyword-Dichte zu analysieren. Je h�ufiger die Keywords in einem Text prozentual auftauchen, desto mehr Gewicht mi�t eine Suchmaschine wie Google diesen bei. Das klingt auch einleuchtend, denn ein Begriff, der h�ufiger als andere verwendet wird, dient offensichtlich als Basis des Artikels.
Seitens der SEO-Optimierer nimmt man an, da� eine Keyword-Dichte von 3 bis 4% f�r einen Text optimal seien, um von Google als Schl�sselbegriffe gewertet zu werden. Was dar�ber hinausgeht, kann umgekehrt als Spam-Words gewertet werden. Dies ist auch einleuchtend, denn sonst br�uchte man seinen Blog-Artikel ja nur mit einem Wort zu f�llen, n�mlich dem Keyword.
Analyse-Tools ben�tigt man in der Regel jedoch nicht. Ich verwende keine. Einzig ein kleiner Kniff erlaubt es mir die Keyword-Dichte zu verbessern. Die Zauberworte lauten Substitution und Konsistenz.
Regel Nr. 1: Die Substitution
Statt der Personalpronomen, die ohnehin bei der Analyse der Blog-Artikel durch die Suchmaschinen ausgelassen werden, sollte man schlicht dieses durch ein Keyword ersetzen, also substituieren.
Anhand des Keywords Nazan Eckes m�chte ich dies erl�utern. Statt zu schreiben Sie wird bald heiraten w�re es demnach sinnvoller das Sie durch das Keyword zu ersetzen. Nazan Eckes wird bald heiraten.
F�r das Keyword Bundestrojaner k�nnte man etwa folgenden Satz zu einem Google-Satz umschreiben: Die Schadsoftware wird per Email versandt. Besser: Der Bundestrojaner, die Schadsoftware, wird per Email versandt.
Regel Nr. 2: Die Konsistenz des Textes
Darauf zu achten ist auch, da� man konsistent, also stimmig bleibt. Statt Begriffs-Variationen zu einem Keyword zu verwenden, sollte man zugunsten des Einsatzes des einen Keywords darauf verzichten. Im gewissen Sinne entspricht dies dem Prinzip, das Wort Sie durch einen Eigennamen zu ersetzen.
Allerdings gilt dies auch f�r Keywords wie den Bundestrojaner. Man sollte stets den Begriff Bundestrojaner im Artikel unterbringen und nicht den Begriff variieren, etwa als Schadsoftware, Trojaner, Fake-Trojaner usf. Will man dem Keyword beschreiben, kann man dies wie obengetan umsetzen. Dem Keyword Bundestrojaner wird einfach ein Relativsatz angeh�ngt.
Regel Nr. 3: Keine Regel ohne Ausnahme
Selbstverst�ndlich sollte man die genannten Prinzipien nicht schematisch anwenden. Ein wenig Fingerspitzengef�hl ist vonn�ten, um keinen Keyword-Overkill zu erzeugen und zwar nicht f�r die Suchmaschinen, denn das wird kaum m�glich sein, jedoch zum Nachteil der Leser.
Verquer und zu sehr suchmaschinen-optimiert darf sich der Text auch nicht lesen. Schlie�lich mu� man stets bedenken, da� man in erster Linie f�r die Leser schreibt, und nicht alleine f�r Suchmaschinen. Letztere sind nur Mittel zum Zweck, um m�glichst viele Leser erreichen zu k�nnen.
Allerdings geben die Suchmaschinen gewisse Regeln vor, an welche man sich wiederum ebenfalls halten mu�, will man sich ihrer Vorteile vergewissern und sicher sein. Gleichfalls kann man mit behutsamer Substitution einiges f�r die Lesbarkeit des Artikels auch f�r die Suchmaschinen tun, ohne Leser zu verprellen.
Viel Spa� beim Ausprobieren!
PS: SEO-Optimierer ist beinahe ein Pleonasmus. Das O in SEO steht f�r Optimization. Aber was solls. Und den Begriff YouPorn habe ich so gut es ging gemieden!
Bericht auf originaler Seite lesen: HIER
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