News: EU prüft Web 2.0-Regulierung (Quelle Spiegel.de)
Posted on 16 April 2007 by Jörg
Im Rahmen des Jugendschutz-Programms “Safer Internet Action Programms” sammelt die EU-Kommission jetzt Ideen zum Jugendschutz im Web 2.0. Bis Juni kann jeder Bürger seine Vorschlüge per Mail einreichen.
Die EU-Kommission sammelt Vorschläge zum Jugendschutz im Web 2.0. Bis zum 7. Juni kann jedermann seine Anmerkungen einsenden, meldet der Online-Dienst “heise.de”. Die Internetseite zum Konsultationsprozess nennt als Gegenstand der Initiative illegale, schädliche und nutzergenerierte Inhalte.
Dass das ein sehr heikles Vorhaben ist, gestehen die Verantwortlichen des “Safer Internet Action Programms” selbst ein. Der erste Satz des neunseitigen Fragebogens erklärt: “Die Definitionen illegaler Inhalte unterscheiden sich von Mitgliedsland zu Mitgliedsland aufgrund von kultureller Traditionen und nationaler Gesetze.”
Dieses Problem könnte die Initiative umgehen, indem sie Filtertechnologien fördert, über deren Einsatz und Konfiguration die Eltern entscheiden, spekuliert “heise.de”. Und tatsächlich wird in dem Fragebogen der Kommission zweimal um eine Einschätzung von Filtertechnologien gebeten. Auch im Fragenblock zu den Risiken nutzergenerierte Inhalte werden Filter angesprochen.
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